Fit und gesund mit Nordic Walking
20. September 2008
Weltweit sind bereits Millionen Menschen von acht bis 80 mit Stöcken unterwegs. Gesund ist Nordic Walking, ganz einfach zu erlernen, und teuer ist es auch nicht.
Wurden die Männer und Frauen mit den Walking-Stöcken vor einigen Jahren noch belächelt, so zählen sie heute längst zum gewohnten Bild in den Strassen der City, auf den Wiesen und Feldwegen und auch am Berg. Nordic Walking hat sich zu einem anerkannten Gesundheitssport entwickelt. Der Grund dafür ist einfach: Nordic Walking erhält geistig und körperlich fit und jugendlich. Wird das Training richtig und vor allem auch regelmäßig ausgeführt, beeinflusst es viele Organe und Körperfunktionen positiv.
Vom Bewegungsablauf her ähnelt Nordic Walking dem Skilanglauf. Als Ausrüstung genügen Stöcke und Laufschuhe. Die ideale Länge der Stöcke errechnet sich aus zwei Dritteln der der Körpergröße. Verwenden Sie als Richtwert die Stocklängen aus der folgenden Tabelle:
| Körpergröße | Stocklänge |
|---|---|
| 160 | 107 |
| 165 | 111 |
| 170 | 114 |
| 175 | 117 |
| 180 | 121 |
| 185 | 124 |
| 190 | 127 |
Dass Nordic Walking die Beine trainiert, ist jedem sofort klar. Aber wie wirkt Nordic Walking auf die Schulter- und Armmuskulatur? Hier spielen mehrere Effekte zusammen: Einerseits werden die Stöcke mit Schwung in der Bewegung geführt und stoßen den Körper bei jedem Schritt nach vorne, andererseits ist es wichtig, die Hände rhythmisch zu öffnen und zu schließen und die Stöcke in der Bewegung locker nach vorne baumeln zu lassen. Hilfreich ist, dabei an das Ausdrücken eines Schwammes zu denken und diese Pumpbewegung der Hände mit jedem Schritt auszuführen. Wichtig: Die Stöcke sind keine Stütze, sondern ein Antrieb in der Vorwärtsbewegung.
Nordic Walking macht aber nicht nur Spass, sondern hilft auch beim Abnehmen. Beim Nordic Walking steigt der Puls um mehr als zehn Prozent und die Sauerstoffzufuhr zu dem Lungen um fast die Hälfte des Wertes bei normalem Gehen. So verschwinden Fettranderl und Hüftgold auf Dauer und ohne den Jojo-Effekt von passiven Diäten. Voraussetzung für diesem nachhaltigen Effekt ist allerdings regelmäßiges Training. Wie bei anderen Ausdauersportarten, etwa Schwimmen oder Joggen, empfehlen Sportwissenschafter etwa drei bis fünf Walkingrunden pro Woche mit mindesten 30 Minuten Dauer – besser wäre allerdings eine ganze Stunde. Das klingt recht ambitioniert und ist am Anfang wahrscheinlich auch zu anstrengend – aber schon bald merkt man, welchen Spass Nordic Walking macht und um wie viel leichter es jedes Mal wird, eine Runde zu walken.
Treppenlifte: Warum übersiedeln, wenn ein Treppenlift auch reicht?
4. December 2007
Die schön geschwungene Treppe vom Erdgeschoss in das Obergeschoss war damals der ganze Stolz des Bauherrn.
Jetzt, dreißig Jahre später, merken die Bewohner des Hauses, dass ein Leben auf zwei Etagen nicht nur Vorteile hat, sondern im Alter auch Schwierigkeiten verursachen kann. Die Wege von der Wohnebene in die Rückzugsebene im ersten Stock sind beschwerlich und jede Stufe ist mühsam oder anstrengend.
Die Übersiedlung in eine kleinere Wohnung oder in ein geeignetes Senioren-Wohnheim ist aber keinesfalls ein Thema, sowohl wegen der Kosten als auch wegen der emotionalen Bindung an das eigene Haus. Die Pläne gerade für die ruhigere Zeit nach einem jahrzehntelangen Arbeitsleben will man sich nicht so einfach von physischen Wehwehchen durchkreuzen lassen.
Der Treppenlift: Müheloses Wohnen auf mehreren Stockwerken
Eine Lösung für diese Mobilitätseinschränkungen ist einfach und oft erprobt: Ein nachträglicher Einbau eines Treppenlifts macht die Wege zwischen den Stockwerken leicht bewältigbar. Die Umbauten an der vorhandenen Bausubstanz halten sich etwa im Vergleich zum nachträglichen Einbau eines Aufzugs in Grenzen, und im Stiegenhaus reicht der Platz für den Schrägaufzug häufig aus.
Für den Treppenliftantrieb genügt oft ein einfacher 220-Volt-Stromanschluss, mit dem der Antriebsmotor versorgt wird. Zur Sicherheit sehen viele Treppenliftanbieter zusätzlich einen starken Akku als Energie-Zwischenspeicher vor, der vor dem Steckenbleiben des Treppenlifts bei Stromausfall schützt.
Schienen auf Treppen
Bei den gebräuchlichen Systemen werden Schienen als Fahrbahn entlang der Innen- oder Außenkante der Treppen montiert, auf denen der Sitz mit seinem Passagier zwischen den Stockwerken befördert wird. Der Platzbedarf dieses Schienensystems behindert die herkömmliche Benutzung der Stiege nicht wesentlich – vorausgesetzt, die Stufenbreite übersteigt ein bestimmtes Mindestmaß. Ob der Treppenverlauf oder die Breite der Stufen für den Einbau eines Treppenlifts geeignet ist, kann der Anbieter sehr schnell entscheiden.
Vertreiber, Anbieter, Händler und Hersteller der Fahrstühle wie zum Beispiel SECON bieten im Internet oft viele der nötigen Informationen, die für die Auswahl des richtigen Treppenlift-Modells erforderlich sind.
Treppenlift gebraucht kaufen – wie viel kann man sparen?
Die Ausgaben für einen Treppenlift sind unter anderem auch von der Ausstattung abhängig: Einfache Modelle oder gebrauchte Treppenlifte aus zweiter Hand sind hier eine günstige Lösung, während Luxusmodelle allen erdenklichen Komfort bieten – das schlägt sich auch in den Kosten nieder. Angebote gebrauchter Treppenlifte sollte man auf jeden Fall am besten durch Fachleute auf Sicherheit und Abnutzungsschäden überprüfen lassen. Gerade im Bereich der Elektrik sind schlummernde Defekte für Laien auf den ersten Blick fast nicht diagnostizierbar.
Beweglich im Rollstuhl
Nicht nur das Alter reduziert die Beweglichkeit, auch durch einen Unfall, eine Krankheit oder andere Einflüsse können Treppen zu Barrieren werden, die mit dem Rollstuhl schwer überwindbar sind. Als Unterstützung in solchen Lebenssituationen ist der Einbau eines Plattformlifts bei geeigneten Bauverhältnissen eine große Hilfe.
Ein Rollstuhltreppenlift benötigen leider erheblich mehr Platz als ein Sitz-Treppenlift und ist damit kaum im Innenbereich von Wohnhäusern unterzubringen. Anders ist die Lage meist in öffentlichen Gebäuden, die zumindest die Stufen zum Eingang und breite Treppen mit Rollstuhlliften überbrücken können.
- Hier klicken für mehr Info über SECON Treppenlifte.
Hautfeuchtigkeit in der Heizperiode: Tipps zur Pflege
25. November 2007
Die Haut leidet während der Heizperiode: Mit Ende des Sommers sinkt in zentralbeheizten Räume die Luftfeuchtigkeit, oft auf extrem niedrige Werte. Der Grund dafür ist die geringe Fähigkeit von kalter Frischluft, Feuchtigkeit von außen in die Räume zu transportieren. Auch beim Aufheizen bleibt der Gehalt an Wasser konstant, während die von der Temperatur abhängige relative Luftfeuchtigkeit sinkt.
Nicht nur die Zimmerpflanzen leiden, sondern auch die Bewohner. Während dem Gummibaum im Büro mit Gießkanne und Wasserzerstäubern leicht zu helfen ist, hat der Körper höhere Ansprüche an das Raumklima. Ausgetrocknete Schleimhäute in Nase und Rachen werden durchlässig für Viren und Bakterien und bilden damit den Nährboden für Erkältungen und Hautreizungen.
Richtige Hautpflege im Winter
Aber auch die Oberhaut wird angegriffen: Besonders exponiert sind Bereiche der Gesichtshaut, die wegen der geringen Hautdicke schnell austrocknen. Die Lider oder die Haut an den Händen ist meist zuerst betroffen und bilden ein feines Geäst von Knitterfältchen. Mit der richtigen Pflege und Ernährung ist man aber nicht chancenlos gegen die Nachteile der feuchtigkeitsarmen Zeit. Man muss sein Möglichstes versuchen, um viel Wasser in den Körper zu bringen und die Haut vor dem Austrocknen zu schützen.
Als Schutz von außen empfiehlt sich die Anwendung einer feuchtigkeitsspendenden Gesichts- und Handcreme, die man am besten nach einer Beratung durch die Expertinnen in den Parfümerien und Apotheken auswählt. Weil trotz aller Tests durch die Kosmetikhersteller nie ganz auszuschließen ist, dass eine neue Creme allergische Reaktionen hervorruft, testet man die Verträglichkeit ab besten an einer kleinen Stelle wie beispielsweise der inneren Armbeuge. Die Haut dort ist ähnlich fein wie die Gesichtshaut, man kann aber allergische Reaktionen wie Schwellungen, Pusteln oder Rötungen gegebenenfalls abklingen lassen, ohne gleich mit geflecktem Gesicht herumlaufen zu müssen.
Mehr Wasser…
Aber was hilft das ganze Cremen, wenn im Körper keine Feuchtigkeit vorhanden ist? Wenig…
Empfehlungen zur richtige Menge der täglichen Flüssigkeitsaufnahme gibt es genügend: Zwei bis drei Liter Wasser pro Tag erscheinen den Ernährungsexperten gerade richtig. Nicht wenige stöhnen bei diesen Ansprüchen und können sich nicht vorstellen, so viel zu trinken. Dabei genügt es oft, sich nur eine Wasserflasche in Reichweite zu stellen oder den Gang zum Wasserspender zu einem regelmäßigen Ritual während des Tages zu machen. Der Besuch beim Wasserspender tut nicht nur der Schönheit gut, sondern ist auch eine gute Gelegenheit, sich in den Büroklatsch einzuklinken und die Kollegen auf einen kurzen Tratsch zu treffen. Speziell im Winter sind aber auch Früchtetees oder andere ungesüßte, alkoholfreie Getränke ein willkommene Abwechslung.

