Gratis-SMS versenden: Wichtige kostenlose Anbieter in Österreich

10. January 2008

Eine Handvoll Webportale bieten diesen Dienst immer noch an: Kostenlose Messages vom Internet aufs Handy senden.

  • Arbeiterkammer Oberösterreich: Mitglieder der AK und deren Kinder können monatlich 10 SMS über das Webportal der AK versenden. Voraussetzung: Kostenlose Registrierung.
  • SMS.at ist ein österreichisches Urgestein im Free-SMS-Markt. Der Gratis-SMS-Versand übers Internet funktioniert ohne Anmeldung, allerdings haben angemeldete Mitglieder einige Vorteile.
  • Über das SMS-Portal der Fachhochschule Technikum Wien sendet man als registrierter Benutzer bis zu 20 SMS pro Monat gratis.
  • TigerSMS betreibt ein Tauschbörse für Gratis-Textnachrichten, in dem Guthaben über Empfehlungen angesammelt und auch getauscht werden können. Als “Grundkapital” erhält jeder neu auf der Website registrierte Neuankömmling monatlich 5 SMS. Bonus: Lange SMS bis 450 Zeichen werden auch akzeptiert.
  • Die Bundesländerzeitung OÖ Nachrichten, die Party-Community Szene1 und das CyCamp nutzen TigerSMS für den SMS-Versand durch ihre Mitglieder. Die Leistungen sind identisch mit TigerSMS.
  • Auf den Webportalen der österreichischen Handynetz-Betreiber können Kunden ebenfalls Free-SMS ohne Kosten senden.
  • Nach einer obligaten Registrierung kann bei Mail X pro Monat zwanzig Mal gratis online gesimst werden.
  • Bei der Bausparkasse Wuestenrot wird die Registrierung zum Newsletter für den Gratis-SMS-Dienst gefordert.
  • 25 Gratis-SMS pro Monat gibt’s bei der Jugend-Community der Sparkassen spark7 als Grundkapital, das man mit aktiver Teilnahme an den Marketingaktionen der Bank aufstocken kann.
  • Von der Seite des oberösterreichischen Landesjugendreferats CyberJUZ lassen sich nach Registrierung SMS verschicken.

Die Liste schaut gar nicht so mager aus, speziell die Banken lassen sich die frühe Kundenbindung über Handy & Co. was kosten.

Aber Vorsicht: Laut Arbeiterkammer heißt’s aufpassen bei SMS-Diensten, die mit kostenlosen SMS werben, dabei aber nur die kostenlose Zugabe von zusätzlichen SMS zu einem kostenpflichtigen Abo oder Ähnlichem verstehen.

DSL-Zugang: Günstiger Provider gesucht

13. April 2007

Unüberschaubarer Tarif-Dschungel, wohin das Auge reicht: Die Anbieter von DSL-Zugängen für das Internet überbieten sich mit kreativer Gestaltung der Zugangstarife im Monatstakt. Kaum ein DSL-Provider, der nicht ein Paket mit Zusatzbedingungen um Kleingedrucktem im Köcher hat und mit scheinbaren Billigangeboten um den ersten Platz im Preisvergleich kämpft.

DSL-Anbieter im Vergleich

Anbieter von Zugängen zum Internet zu vergleichen ist fast ein Fulltime-Job. Es beginnt mit Flatrate-Angeboten, die so flat gar nicht sind, und geht weiter bei reduzierten Monatstarifen, die nur für das erste Halbjahr gelten. Ganz zu schweigen von den Kosten, die eine Überschreitung der monatlichen freien Download-Menge verursachen kann. Man fühlt sich zurückversetzt in die Anfänge des Internetbooms, als man nur kurz und möglichst selten über den Call-by-call-Zugang und das Modem mal nachschaute, ob E-Mails eingetroffen waren, und danach schnell die Verbindung wieder abbrach.

UMTS, eine Lösung?

Dabei wär’s so angenehm, gerade mit Blick auf VoIP und IPTV, einfach immer mit dem Web verbunden zu sein. Bewegung kommt aus einer Ecke, die mit ständigen Tarifsenkungen schon ihre Erfahrungen hat: Die Mobilfunker preschen vor und versuchen, die einst recht teuer erworbenen UMTS-Lizenzen nicht nur an die Plauderer, sondern auch an die Surfer zu vermarkten.

Der Vorteil: Im Gegensatz zum drahtgebundenen SDSL- oder ADSL-Zugang ist eine Funkanbindung ortsunabhängig, sofern die Netzabdeckung überhaupt eine Verbindung ins Internet erlaubt. Aber das ist zur Zeit auch noch mit Nachteilen verbunden: Wer den Internetzugang für mehr als ein Gerät benötigt und bisher einfach via WLAN vom PDA, Laptop und der Spielkonsole Zugang zum Internet gefunden hat, muss sich drüber im Klaren sein, dass ein UMTS-Zugang nur genau ein einziges Gerät bedienen kann. Eine Frage der Zeit, bis die Hersteller von WLAN-Routern diese Lücke besetzen…