Als Senior aktiv im eigenen Haus

9. December 2008

Wer ein ganzes Arbeitsleben damit verbringt, sich ein schönes Zuhause zu schaffen und viel Freizeit in die Gestaltung des Eigenheims steckt, möchte natürlich gerade im Ruhestand die Früchte dieser Arbeit genießen. Viele Stunden und noch mehr Fantasie stecken oft in den 100 Quadratmetern, die verteilt auf Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss der Stolz der Hausbesitzer sind.

Und gerade die früher als so praktisch empfunden Aufteilung in einen Arbeitsbereich im Keller, einen Bereich für das Tagesleben, Gesellschaften und Besuche im Erdgeschoss und dem privaten Bereich mit Schlafzimmer und Bad im Obergeschoss wird mehr und mehr zur Bürde, wenn mit dem Alter auch die Beweglichkeit schwindet. Treppen werden nicht mehr mit dem Schwung von früher genommen, sondern stellen sich mehr und mehr als steile Hindernisse zwischen den Wohnbereichen heraus.

Was tun? Ein Wohnungswechsel würde helfen, aber wozu dann die ganze Mühe mit dem Haus in dem vergangenen Jahrzehnten? Welche neue Umgebung soll die Heimat vieler Jahre ersetzen?

Es gibt eine alternative Lösung: Ein nachträglich eingebauter Treppenlift erweitert die Möglichkeiten im eigenen Haus und lässt die Hindernisse einfach verschwinden. Für beinah jeden Treppenverlauf – ob gerade oder gewendelt, ob steil oder flach – sind maßgefertigte Treppenlifte innerhalb kurzer Zeit einbaubar.

Inkontinenz belastet pflegende Angehörige

5. October 2008

Achtzig Prozent der Heimeinweisungen von Pflegebedürftigen erfolgen wegen Stuhl- oder Harn-Inkontinenz.

Die Belastung für die pflegenden Angehörigen ist in den meisten Fällen zu groß, denn für die Mehrheit der Pflegenden beginnt mit pflegebedürftigen Angehörigen eine schwer zu ertragende Lebensphase, sobald diese nicht mehr in der Lage sind, Harn oder Stuhl zurückzuhalten: nächtliches Aufstehen, häufiges Waschen, Urinspuren in der Wohnung und unangenehme Reinigungsarbeiten prägen den Tagesablauf. Tätigkeiten, die neben dem normalen Leben nicht auf Dauer zu bewältigen sind.

So wird Inkontinenz zu einem hygienischen, aber auch sozialen und psychischen Problem der Angehörigen. Dazu kommt die nach wie vor bestehende Tabuisierung von Inkontinenz in unserer Gesellschaft. Übliche Sauberkeitsideale und Hygienevorstellungen werden durchbrochen.

Ein Ausweg ist, über eine genaue medizinische Diagnose des Arztes oder Kontinenzberaters zu therapeutischen Maßnahmen zu gelangen, die zumindest bei geistig und körperlich beweglichen Senioren das Ausmaß der Inkontinenz maßgeblich reduzieren. Nur immobile oder demente Menschen müssen auf die Hilfe von Inkontinenzmitteln zurückgreifen.

Zeckenschutz für Hunde und Katzen: Welches Zeckenmittel hilft?

24. July 2008

Zecken sind kleine Spinnentiere, die sich von Blut ernähren und im warmen, feuchten Unterholz auf Beute lauern. Sobald sich ein potentielles Opfer, sei es Mensch, Katze, Hund oder ein anderes Tier, nähert, werden sie von ihrer Lauerposition abgestreift und stechen in die Haut des Wirts.

Dieser “Zeckenbiss” ist nicht sehr schmerzhaft, weil die Zecken ähnlich wie Gelsen blutgerinnungshemmende Sekrete in die Wunde injizieren, die aber im Unterschied zu den Wirkstoffen der Insekten zusätzlich entzündungshemmende und betäubende Wirkstoffe enthalten. So kann die Zecke über mehrere Tage unbemerkt an der Einstichstelle saugen, bevor sie gesättigt vom Wirt abfällt.

Hund im Wasser

Zwei Krankheiten werden häufig von Zecken übertragen: FSME, eine Entzündung von Gehirn und Hirnhaut, und die Bakterienkrankheit Borreliose. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass einer von 300 Zeckenbissen zu Borelliose führt.

Für Katzen und Hunde, die ja einen großen Teil des Tages im Garten verbringen oder mit ihren Frauchen und Herrchen im Wald und auf Wiesen spazieren, gibt’s verschiedene Zeckenmittel:

Zeckenschutz-Halsband

Die Erfahrungen von Hunde- und Katzenbesitzern mit Halsbändern zum Zeckenschutz gehen weit auseinander. Von “absolut wirkungslos” bis “super” reichen die Kommentare der Tierbesitzer, sodass eine Beratung durch den Tierarztes vor einem Kauf ratsam ist.

Zeckenschutzsprays

Sprays halten Zecken für einige Stunden nach der Behandlung von Hund und Katze fern und damit nur für den fallweisen Schutz geeignet.

Zeckenschutz-Tropfen (Spot-On-Präparate)

Das Zeckenschutzmittel wird auf das Nackenfell und bei grösseren Hunden auch auf die Schwanzwurzel getupft und verteilt sich in den folgenden Tagen über die gesamten Hautoberfläche. Die Behandlung muss alle vier Wochen wiederholt werden.

Trotz aller Schutzvorkehrungen sollte man seinen vierbeinigen Liebling während der warmen Jahreszeit nach jedem Tag im Freien auf Zeckenbefall absuchen und die Zecken entfernen. Die althergebrachten Hausmittel wie das Betupfen des Zeckenkopfs mit Öl haben schwere Nachteile. Statt dessen verwendet man besser eine Pinzette, ein Skalpell oder spezielle Zeckenzangen, um den Parasiten mit stetigem Zug zu entfernen.

Taucht nach einigen Tagen bis zu drei Wochen eine kreisrunde blutrote Verfärbung rund um eine Einstichstelle auf, ist es auf jeden Falls nötig, den Tierarzt aufzusuchen.