Laser: Ein Lichtstrahl macht Karriere
20. January 2008
Schon in der Kindheit macht fast jeder Erfahrungen mit der Kraft gebündelten Lichts. Bereits im Kindergarten laufen die ersten Versuche, mit Hilfe eines Brennglases den Nachbarn zu necken oder ein Stück Papier zum Glimmen zu bringen. Als technische Anwendung dieser kindlichen Experimenten mit der Kraft von Lichtstrahlen haben Forscher im Lauf der letzten Jahrzehnte eines der wertvollsten Werkzeuge geformt, das uns zur Verfügung steht: den Laser. Im Laser werden Lichtstrahlen mit nur einer Wellenlänge gebündelt – ein Laser ist also ein fokussierter absolut einfarbiger Lichtstrahl. Auf mehreren Kilometern Entfernung weitet sich dabei der Strahl nur um wenige Millimeter und erhält dadurch die gesamte Energie auf kleinstem Raum.
Ganze Legionen von Science-Fiction-Autoren hat der Laser zu den fantasievollsten Waffenkreationen inspiriert, von denen wahrscheinlich die Laserschwerter der Sternenkrieger in der “Star Wars”-Trilogie des Regisseurs George Lucas die bekanntesten Exemplare sind.
Auf einem weitaus weniger plakativen Feld werden Laser aber ganz ohne futuristische Fantasie tagtäglich angewendet: So werden die neuen Möglichkeiten der berührungslosen Werkstoffbearbeitung werden zum Beispiel dazu genutzt, zentimeterdicke Stahlbleche mit hoher Präzision und ohne Abfall von Eisenspänen in komplizierteste Geometrien zu schneiden.
In der Medizin dienen Lichtskalpelle als Operationswerkzeuge für Arbeiten an feinsten Strukturen des Körpers in der Gehirn- und Gefäßchirurgie, ebenso zur permanenten Korrektur von Kurz- oder Weitsichtigkeit im LASIK-Operationsverfahren. Hier werden mit Laser-Hilfe gezielte Veränderungen der Hornhaut herbeigeführt und damit die Brechkraft des Auges so verändert, dass eine Brille oder Kontaktlinse überflüssig wird.
Weder Unterhaltungsindustrie noch Informationstechnologie sind ohne den laserbasierenden Datenträger wie DVD oder CD vorstellbar. Zumindest über zwei Jahrzehnte war der physische Transport von Daten ohne Hilfe von optischen Medien unvorstellbar, weil das Preis-Leistungsverhältnis dieses Verfahrens sowie die einfache Vervielfältigung ungeschlagen war. Und selbst im Zeitalter der ohne bewegliche Medien arbeitenden MP3-Player, Video-On-Demand und Musikdownloads aus dem Internet haben optische Datenträger ihre Berichtigung in der Langzeitarchivierung behalten. Heute wie damals werden die Bits dabei von Laserdioden gelesen und im Fall von breschreibbaren Medien auch in die Oberfläche der Rohlinge gebrannt.
Ideen zur Akquise: Neue Kunden gewinnen, Bestand erhalten
7. January 2008
Eine loyale Kundenbasis gibt einem erfolgreichen Unternehmen Sicherheit – oft ist diese vermeintliche Sicherheit aber trügerisch. Zu schnell schmilzt das Kunden-Fundament unter dem Einfluss von Mergers, Konkursen, Firmenübernahmen, Technologiesprüngen oder anderen Verwerfungen am Markt.
Selbst wachsende Umsätze mit den treuen Kunden gleichen die Differenzen finanziell nicht immer aus, dazu kommt die Gefahr einer einseitigen Abhängigkeit – die Möglichkeiten zur breiteren Risikostreuung und freien Preisgestaltung leiden unter der Ballung.
Stillstand ist Rückschritt
Darum führt auch für in ihrem Markt gut aufgestellte Unternehmen kein Weg am dezidierten Ziel “Wachstum” vorbei. Neukunden-Akquise mit strategischer Struktur, einem guten Plan zur Durchführung und einem absehbaren Rhythmus ist unumgänglich. Dem gegenüber steht eine permanente Reizüberflutung auf Seiten der potentiellen Neukunden. Konventionelle Inserate sind fin vielen Fällen die Farbe nicht wert, mit der sie gedruckt werden, E-Mail-Kampagnen landen entweder im Spam-Ordner oder drohen zu einem Anlass für ein Gerichtsverfahren zu werden, Bannerwerbung im Web erreicht Tiefstwerte in der Wahrnehmung der Surfer, die knapp über der Promillegrenze liegen.
Neue Ideen für die Akquise
Gefragt sind also neue Ideen für die Akquise. Drei Tage kooperatives Web-Brainstorming unter Marketing-Experten und Akquisiteuren resultierte in einer Sammlung von hundert Ideen für die Akquise. Absurdes, praktikables, ausbaufähiges – die Bandbreite der Akquise-Ideen ist enorm und zum großen Teil findet sich Ungewöhnliches und Frisches.
Ein handfeste Idee für den besonderen Pfiff beim nächsten Mailing steht Geistesblitzen gegenüber, für die selbst im Hollywood-Filmen wenig Realisierungschance bestünde – oder kennen Sie eine Düsenjet-Verleiher, der gerade etwas überzähliges Equipment herumstehen hat?
Aber auf die Umsetzbarkeit kommt’s ja nicht so an. Viel Wesentlicher ist der Impuls, der von der Lektüre diese Ideen-Sammlung ausgeht. Die eigene Fantasie wird angeschubst und inspiriert, Denkblockaden überwunden und Kreativität freigelegt.
