“Serviceorientiert. Zuverlässig. Günstig: Nimm zwei davon.” Eine ewige Wahrheit, die auch auf viele Webspace-Vermieter zutrifft.

Ein Anbieter von Domain-Registrierungen, Webhosting oder virtuellen Webservern muss wirtschaftlich überleben können. Die Kosten für den Betrieb der Webserver steigen mit der Qualität und Menge der installierten Hardware, der flotten Reaktionszeit auf Kundenanfragen und der Kompetenz des Supports. Wer billligen Webspace mietet, muss also auf Abstriche bei der Performance oder beim Support gefasst sein.

Günstiger Webspace für Blogs

Das ist ja nicht unbedingt von Nachteil: Ein persönliche Homepage oder ein Wordpress-Blog, den Freunde und Verwandte alle paar Tage mal besuchen, muss nicht auf hochverfügbarer High-End-Serverhardware gehostet sein und auch nicht zigtausende Visits pro Tag wegstecken können. Da spart man gerne ein paar Euro pro Monat. Gerade in Zeiten des schwachen Dollars ist Webhosting in den USA oft sehr günstig, und die Austattung ist oft wesentlich umfangreicher als bei europäischen Hostern. So findet man neben den üblichen Features wie PHP oder MySQL oft auch andere Scriptsprachen (Ruby, Python) und andere attraktive Zuckerl wie mod_rewrite oder unlimiterten Traffic.

Stabiles, performantes TYPO3-Hosting für Unternehmen

Wenn der e-commerce-Server als einzige Einnahmequelle eines Online-Shops nicht richtig läuft oder das Content Management System interessierten Besuchern statt der Unternehmenswebsite nur Wartezeiten bietet, ist der Verlust wesentlich grösser als jeder noch so große Rabatt bei der Monatsmiete der Vservers ausmacht. Service Level Agreements werden zwar oft angeboten und auch abgeschlossen, im Fall eines Serverausfalls beläuft sich der “Schadenersatz” dann aber leider nur auf eine aliquote Rückerstattung der monatlichen Webhosting-Rate. Kaum ein Trost für entgangene Umsätze…

Das richtige Webhosting auswählen

Den passenden Webhost zu finden ist eine schwierige Sache. Über beinahe jeden Hosting-Anbieter kann man via Google-Suche Beschwerden unzufriedener Kunden finden, weil sich eben negative Erfahrungen lauter artikulieren, während zufriedene Hosting-Kunden kaum von sich hören lassen. Oft bleibt neben einer umfassenden Recherche in den diversen Listen, die die Qualität und Kosten von Webspace vergleichen, nur das Bauchgefühl und ein Beachten der alten Plattheit: “You get what you pay for.”

Unabhängige Vergleiche wie der neulich vom Magazin c’t durchgeführte Test von Anbietern von Webspace für fortgeschrittene Webanwendungen helfen beim Überblick im Angebotsdschungel.

Abgelegt in