Soziale und ökologische Themen erreichen vermehrt die Finanzmärkte und spielen eine wichtige Rolle in der Einschätzung der Analysten über die Fähigkeit eines Unternehmens zur Wertschöpfung und zum langfristig wachsenden Unternehmenserfolg.

Indikatoren für nachhaltiges Wirtschaften sind soziale und ökologische Faktoren. Ein beispielhaftes Maß ist das Engagement eines Unternehmens ein erneuerbaren Energieträgern oder die Intensität der Anstrengungen zur Reduktion von Treibhausgasen. Die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards gibt weitere Aufschlüsse.

Die Entwicklung von Indizes zur Bewertung nachhaltiger Kapitalanlagen ist in den vergangen Jahre weit vorangekommen. So werden nachhaltig wirtschaftende Unternehmen im “DAX Alternative Energy Index” oder im NEX zusammengefasst. Erfreulich für den ökologisch orientierten Investor ist die Performance des NEX: Innerhalb eines Jahres lag sie bei rund 22 Prozent, für zwei Jahre ergibt sich eine Roh-Rendite von fast 99 Prozent.

Damit spiegelt die Situation der “grünen” Fonds das Bild wieder, das man auch bei den ethisch orientierten Fonds findet: Die Konzentration auf Anlageschwerpunkte, die mit einem guten Gewissen vereinbar sind, trägt durchaus respektable Früchte. Auch Fonds, die das Vermögen der Kunden nicht in umstrittenen Industrien wie der Waffenindustrie oder der Atomindustrie anlegen, erreichen diese Renditewerte und widerlegen damit das oft gehörte Vorurteil, dass die Geldanlage in sauberen Wirtschaftsbereichen mit Ertragsabschlägen verbunden sei.

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