5 Gründe, warum ich nicht mit WordPress blogge

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Olaf von WordPress Deutschland fragt nach fünf guten Gründen, warum man mit WordPress bloggt. Ein paar hundert Antworten dazu sind schon eingetroffen. Ich mach jetzt mal das Gegenteil.

Hier sind meine fünf guten Gründe, warum ich nicht mit WordPress blogge:

  1. Häufige Sicherheitslecks: Highest, OMG, BBQ.
  2. WordPress will nach Hause telefonieren. Die prinzipiellen Intentionen (automatisches Update von Plugins) sind ja ohne Zweifel ehrenhaft, die Reaktion auf Kritik von Matt Mullenweg bezüglich der dazu unnötigerweise an die Zentrale übermittelten Daten nicht.
  3. Eine frische WordPress-Site ist selten länger als 30 Minuten im Netz, bevor schon der erste Kommentar-Spam einschlägt. Überschäumende Begeisterung löst der mit „First Post“ betitelte Eröffnungsbeitrag aus, „Keep up the good work!! Very nice site. I will use this for the site of my GF!!“ ist noch das Mindeste. Das Anti-Spam-Plugin Akismet ist Teil des Problems, nicht der Lösung.
  4. Das Templating-Verfahren ist eine wüste Mischung von Präsentation, Ablauflogik und Programmierung: PHP ist meiner Meinung nach eine Sprache für Programmierer, nicht für Templategestalter.
  5. Selbst auf die Gefahr hin, zur Nerdelite gezählt zu werden: Textpattern.


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