DSL-Zugang: Günstiger Provider gesucht

Unüberschaubarer Tarif-Dschungel, wohin das Auge reicht: Die Anbieter von DSL-Zugängen für das Internet überbieten sich mit kreativer Gestaltung der Zugangstarife im Monatstakt. Kaum ein DSL-Provider, der nicht ein Paket mit Zusatzbedingungen um Kleingedrucktem im Köcher hat und mit scheinbaren Billigangeboten um den ersten Platz im Preisvergleich kämpft.

DSL-Anbieter im Vergleich

Anbieter von Zugängen zum Internet zu vergleichen ist fast ein Fulltime-Job. Es beginnt mit Flatrate-Angeboten, die so flat gar nicht sind, und geht weiter bei reduzierten Monatstarifen, die nur für das erste Halbjahr gelten. Ganz zu schweigen von den Kosten, die eine Überschreitung der monatlichen freien Download-Menge verursachen kann. Man fühlt sich zurückversetzt in die Anfänge des Internetbooms, als man nur kurz und möglichst selten über den Call-by-call-Zugang und das Modem mal nachschaute, ob E-Mails eingetroffen waren, und danach schnell die Verbindung wieder abbrach.

UMTS, eine Lösung?

Dabei wär’s so angenehm, gerade mit Blick auf VoIP und IPTV, einfach immer mit dem Web verbunden zu sein. Bewegung kommt aus einer Ecke, die mit ständigen Tarifsenkungen schon ihre Erfahrungen hat: Die Mobilfunker preschen vor und versuchen, die einst recht teuer erworbenen UMTS-Lizenzen nicht nur an die Plauderer, sondern auch an die Surfer zu vermarkten.

Der Vorteil: Im Gegensatz zum drahtgebundenen SDSL- oder ADSL-Zugang ist eine Funkanbindung ortsunabhängig, sofern die Netzabdeckung überhaupt eine Verbindung ins Internet erlaubt. Aber das ist zur Zeit auch noch mit Nachteilen verbunden: Wer den Internetzugang für mehr als ein Gerät benötigt und bisher einfach via WLAN vom PDA, Laptop und der Spielkonsole Zugang zum Internet gefunden hat, muss sich drüber im Klaren sein, dass ein UMTS-Zugang nur genau ein einziges Gerät bedienen kann. Eine Frage der Zeit, bis die Hersteller von WLAN-Routern diese Lücke besetzen…